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Das "Inklugame" ist ein von Kubus e.V. und b.ReX entwickeltes App-basiertes Spiel zur Sensibilisierung von Jugendlichen für Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderungen. Durch spielerische Ansätze und interaktive Lerninhalte vermittelt die App ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen.
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Unsere Aufgabe bestand darin, ein ansprechendes, interaktives und informatives Spielerlebnis zu schaffen, das Jugendlichen die verschiedenen Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen näherbringt. Dabei sollte die App sowohl unterhaltsam als auch lehrreich sein und den Spielenden ein immersives Inklusionserlebnis bieten. Gleichzeitig sollte die Spieldauer Unterrichtsfreundlich bleiben und so ein Eintauchen in den Themenbereich in etwa 45 Minuten möglich machen. Dabei kann das Spiel sowohl am Telefon, Tablet oder mit modernen VR-Brillen gespielt werden.
Das Inklugame bietet drei Spielmodi (künftig folgen weitere): Hier ist der Modus "Rollstuhl" zu sehen, in dem Spieler*innen innerhalb eines Zeitlimits ihren Zug erreichen müssen - dabei stehen die typischen Hindernisse im Weg.
Spieler tauchen in die Rolle einer blinden Person, einer Person im Rollstuhl oder einer gehörlosen Person ein und meistern Hindernisse und Aufgaben, um ein Verständnis für die jeweilige Behinderungsform zu entwickeln.
Der fiktive Bahnhof als Spielort stellt die Spieler vor unterschiedliche Herausforderungen und fördert so das Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.
Mit Videoantworten und Blogbeiträgen können sich die Spieler*innen vertiefend informieren, indem sie Fragen direkt von Betroffenen beantwortet bekommen und ihr Wissen durch Blogbeiträge erweitern.
Das Inklugame wird als Begleitmedium bereits bundesweit im Schulunterricht eingesetzt. Dabei wird es meist in Lernbausteine zum Thema Inklusion integriert. Durch den spielerischen Ansatz - der teilweise auch geradezu (positiv) frustrierende Situationen mit sich bringt - wächst das Verständnis für die verschiedenen Behinderungen. Dabei helfen auch die interaktiven Video-Interviews in denen Fragen gestellt werden, die man sich in der "echten" Welt vielleicht nicht immer traut zu stellen.